Datenschutz in der Medienproduktion

Sicher und legal Medien produzieren

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist aktuell bei allen Projektrealisierungen mit an Bord. Aber welche Paragraphen sind wirklich für die Medienproduktion relevant? Welche Fallstricke gibt es am Set? Was darf ich als Produzent, Journalist oder Moderator, wo sind die Grenzen und wo bewege ich mich auf problematischem oder sogar strafrechtlich relevantem Terrain.


Lernziele

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden einen Überblick über die (geänderten) Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 zu vermitteln. Den Teilnehmenden sollen Kenntnisse vermittelt werden, die ihnen den sicheren Umgang mit Daten ermöglichen. In welchen Fällen sind Einwilligungen betroffener Personen erforderlich und welche Anforderungen sind an diese Einwilligungen zu stellen?

Schließlich soll auch vermittelt werden, ob und falls ja, welche strafrechtlichen Risiken bei der Produktion von Bildmaterial (z.B. für Nachrichtesendungen, Blogs etc.) bestehen (Case-Study am Beispielfall der ZDF-Reporter bei der Pegida-Demo in Chemnitz).

Achtung: Dieses Seminar ersetzt keine juristische oder individuelle Rechtsberatung!


Inhalte

  • Einführung
  • Was sind personenbezogene Daten?
  • Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung (Gesetz, Verträge, Einwilligungen)
  • Verträge und Einwilligungen
  • Transparenzrichtlinien
  • Datensicherheit
  • Dokumentations- und Informationspflichten
  • Datenschutz vs. Kunstfreiheit
  • Strafrechtliche Konponenten

Voraussetzungen: Keine
Dauer: zwei Tage (12 Unterrichtsstunden; jeweils 9-16 Uhr)
Kosten: 800 Euro, zzgl. MwSt.
Teilnehmerzahl: 10