Editing und Compositing

einen guten Schnitt machen

Wie Bilder auf einen Zuschauer wirken, bestimmt neben der Kameraarbeit maßgeblich der Schnitt. Das gilt für eine Dokumentation im TV genauso wie für ein Tutorial auf YouTube. Der Markt für Bewegtbild wächst stetig, und mit ihm die Anforderungen der Arbeit- und Auftraggeber an die Bewegtbildproduktion. Diese erfordern den fachkompetenten Umgang mit Schnitt- und Compositing-Software. Lösungen sollen vermehrt vom hausinternen Personal mitgestaltet oder ganz produziert werden.


Lernziele

Das Seminar Editing und Compositing führt in die Welt der digitalen Videonachbearbeitung ein. Die Teilnehmenden üben den Umgang mit der weit verbreiteten Profi-Software Adobe Premiere genauso wie die elementaren Regeln, um einzelne Aufnahmen sehenswert zu einem Video zu komponieren. Sie erfahren, wie sie aus gefilmten Material einen professionellen Clip schneiden und dafür die Aufnahmen gezielt sichten, sortieren, auswählen. Dadurch lernen sie, einzelne Einstellungen sinnvoll zusammensetzen, die Handlung logisch zu erzählen und einen Spannungsbogen aufzubauen.


Inhalte

  • Dramaturgie und Handlungslogik
  • Kombination von Einstellungsgrößen und Perspektiven
  • harte und weiche Schnitte (passende Anschlüsse)
  • Einsatz von Schnittbildern
  • Montagetechniken
  • Schnitttempo
  • Wirkung auf Zuschauer
  • Colorgrading
  • Ton-Schnitt und -Mischung
  • Text/Bild-Kombination
  • Rendern in verschiedene Formate (Web, TV)

Voraussetzungen: Keine
Dauer: zwei Tage (12 Unterrichtsstunden; jeweils 9-16 Uhr)
Kosten: 800 Euro, zzgl. MwSt.
Teilnehmerzahl: 10